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Was tun bei Mückenstichen?
07/2009 · Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen laden zum Sonnenbaden und Grillen ein. Doch meist dauert es nicht lange und ein unangenehmer Juckreiz macht sich auf der Haut bemerkbar. Mücken sind im Sommer eine echte Plage. Angeblich kann man unliebsamen Mückenstichen vorbeugen, indem man...
Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen laden zum Sonnenbaden und Grillen ein. Doch meist dauert es nicht lange und ein unangenehmer Juckreiz macht sich auf der Haut bemerkbar. Mücken sind im Sommer eine echte Plage. Angeblich kann man unliebsamen Mückenstichen vorbeugen, indem man sich mit Lavendel-, Nelken- oder Zitronenöl einreibt. Aber das ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Auch mag sich nicht jede Mücke dadurch abschrecken lassen. Was also tun, wenn es plötzlich juckt? Wie so oft finden sich vor allem in der Küche allerlei Hausmittelchen gegen Mückenstiche.
Ein Mückenstich an sich ist nicht schmerzhaft, erst der kurze Zeit nach dem Stich eintretende Juckreiz wird als unangenehm empfunden. Verantwortlich dafür sind Proteine, welche Stechmücken mit ihrem Speichel übertragen. Da das eiweißhaltige Speichelsekret für unseren Körper einen Fremdstoff darstellt, wehrt er sich dagegen, indem er das am Immunsystem beteiligte Gewebshormon Histamin ausschüttet. Es lässt das Gewebe rund um die Einstichstelle anschwellen und löst den Juckreiz aus. Übrigens stechen nur die weiblichen Tiere zu, da sie für die Produktion ihrer Eier Blut benötigen.
Aber was lindert nun den lästigen Juckreiz?
Zwiebelsaft, Zitronensaft und Essig
Es mag zwar kurz etwas brennen, aber es hilft, die juckende Stelle mit einer aufgeschnittenen Zwiebel einzureiben. Auch handelsüblicher Essig oder der Saft einer Zitrone können den Juckreiz lindern.
Kühlen, oder doch nicht?
Kühlen wird oft als wohltuend bei plötzlich auftretendem Juckreiz empfunden. Es mag also helfen, den frischen Mückenstich einfach mit einem Eiswürfel einzureiben. Alternativ kann man es mit einem kalten Quarkwickel versuchen.
Aber auch Hitze soll helfen, da bei Temperaturen ab 45 °C die im Mückenspeichel enthaltenen Proteine gerinnen. Wer gerade keine heiße Tasse Kaffee oder Tee zur Hand hat, die man für etwa eine Minute an die juckende Stelle halten soll, kann auch auf einen mit heißem Wasser getränkten Wattebausch zurückgreifen.
Bildnachweis: @ designritter – Photocase.com
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