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Richtiges Heizen spart Geld
01/2010 · Angesichts steigender Energiepreise ist richtiges Heizen zur kalten Jahreszeit unabdingbar. Falsches Heiz- und Lüftungsverhalten treibt die Kosten unnötig in die Höhe – und fördert zudem Schimmelbildung in der Wohnung. Hier ein paar Tipps zum richtigen Heizen und Lüften.
Angesichts steigender Energiepreise ist richtiges Heizen zur kalten Jahreszeit unabdingbar. Falsches Heiz- und Lüftungsverhalten treibt die Kosten unnötig in die Höhe – und fördert zudem Schimmelbildung in der Wohnung. Hier ein paar Tipps zum richtigen Heizen und Lüften.
1. Gleichmäßiges Heizen
Wer meint die Heizkosten senken zu können, indem er das Wohnzimmer nachts und tagsüber auskühlen lässt und nur abends für ein paar Stunden aufheizt, liegt falsch. Wohnräume nur "nach Bedarf" zu heizen sorgt für deutlich höhere Kosten. Warum? Ganz einfach, zu einer wohligen Temperatur in den eigenen vier Wänden trägt auch die Strahlungswärme der Wände und Möbel bei. Gleichmäßiges Heizen auf niedriger Stufe sorgt dafür, dass Wände und Möbel nicht an Temperatur verlieren und die Wärme länger gespeichert wird. Auch bei Abwesenheit sollte die Heizung im Winter nie ganz abgestellt werden. Ausgekühlte Wände bringen die im Raum befindliche Luftfeuchtigkeit zum Kondensieren und so wird Schimmelbildung begünstigt. Das Halten einer konstanten Durchschnittstemperatur in den Wohnräumen ist also nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Gesundheit empfehlenswert.
2. Regelmäßiges Stoßlüften
Auch in der kalten Jahreszeit ist es unbedingt notwendig, die Wohnräume regelmäßig zu lüften. Hierbei lautet das Motto: Stoßlüften statt Dauerlüften! Bei jedem Wetter, auch bei Regen, sollten die Heizkörper kurz abgestellt und die Fenster für ein paar Minuten weit aufgerissen werden. Möglichst zwei- bis dreimal täglich. Die Wandflächen im Raum verlieren durch das Stoßlüften nur wenig Wärme. Anders verhält es sich beim Dauerlüften durch Fenster in Kippstellung. Spaltlüftung führt aber nicht nur zu unsinnigen Energieverlusten. Durch starkes Auskühlen entsteht im Raum Kondensfeuchte und damit auch die Gefahr von Schimmelbildung.
Beim Kochen, Baden und Duschen steigt die Raumluftfeuchtigkeit stark an, die Fenster beschlagen. Es sollte möglichst sofort gelüftet werden.
3. Türen schließen, Heizkörper nicht abdecken
Achten Sie darauf, alle Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen zu halten, damit die Wärme beispielsweise nicht durch die offene Wohnzimmertür in den Flur entweicht. Außerdem sollte der Heizkörper nicht durch Vorhänge oder ähnliches abgedeckt oder hinter dem Sofa versteckt werden, sodass die Wärme ungehindert an den Raum abgegeben werden kann.
Weitere Infos zu: Änderungen beim Wohngeld 2009
Bildnachweis: © jeremias münch - Fotolia.com
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