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Energie sparen: Gut für Haushaltskasse und Umwelt

06/2011 · Alle sparen Energie: Die einen, um die Kosten zu senken, die anderen der Umwelt zuliebe und der Großteil von beiden aufgrund beider genannter Gründe. Das Bewusstsein für den Wert der Energie, ob als konventioneller Strom oder als Ökostrom, ist gewachsen.

 
 
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Alle sparen Energie: Die einen, um die Kosten zu senken, die anderen der Umwelt zuliebe und der Großteil von beiden aufgrund beider genannter Gründe. Das Bewusstsein für den Wert der Energie, ob als konventioneller Strom oder als Ökostrom, ist gewachsen. Nicht zuletzt die stetig steigenden Strompreise tragen dazu bei, dass das Thema Energiesparen so aktuell ist.

Es ist eine eher ideologische Frage, ob man die Geräte in den eigenen vier Wänden per konventionellem oder per Ökostrom betreibt. Denn beide Energiearten sind dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes der Europäischen Union preislich etwa auf demselben Niveau. Somit wollen sowohl die Bezieher konventionellen Stroms als auch jener des geförderten Ökostroms Energie sparen. Jeder Wettbewerber versucht mit unterschiedlichen Tarifen und Verträgen seine Angebotsnische in dem umkämpften Strommarkt zu finden.

Energie sparen und Plus machen

Verbraucher, die die Preise der Anbieter vergleichen, können somit viel Geld sparen. Noch höher sind jedoch die Einsparungen durch einen niedrigeren Stromverbrauch. Bis zu 1000 Euro im Jahr kann der deutsche Durchschnittshaushalt hier sparen. Wer Strom sparen will, der sollte zuerst alle Stromfresser aus dem Haus verbannen. Der Anschaffungspreis moderner Elektrogeräte mit der Effizienzklasse A rentiert sich bereits nach wenigen Monaten. Der Stand-by-Modus und in der Steckdose verbleibende Ladegeräte verbrauchen wertvolle Energie. Doch Achtung! Es gibt Elektrogeräte, die sogar im ausgeschalteten Zustand Strom aus der Steckdose ziehen. Diese Energiefresser kann man mit sogenannten Energiekostenmonitoren aufspüren und per Verteilersteckdose mit Aus-Schalter endgültig vom Netz trennen. Klein und fein, aber sehr gierig sind Batterien in Elektrogeräten wie Radioweckern, Ghettoblastern, Taschenrechnern und anderen Kleingeräten. Sie verursachen übers Jahr nicht zu verachtende Kosten. Günstiger sind akku- oder solarzellenbetriebene Geräte.

Elektrogeräte effizient nutzen

Wo schon die kleinen Hausgeräte ordentlich Energie fressen, da stehen ihnen die großen in nichts nach. Auch bei Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner sollte man also aufpassen. Angefangen bei der günstigen Energieeffizienzklasse über einen Anschluss an die Warmwasserleitung bis hin zum Ausnutzen des Energiesparmodus' lässt sich hier viel erreichen. Klar, dass man den Trockner nur im Winter nutzt. Kühlschrank und Gefriertruhe gehören zu den größten Stromverbrauchern überhaupt. Sie sollte man möglichst kühl platzieren und gar niemals neben den Backofen. Diesen wie auch den Herd betreibt man energiesparend, indem man auf das Vorheizen verzichtet und zum Fertiggaren oder -backen des Gerichtes die Restwärme nutzt. Ein Energieverschlinger fehlt in dieser Aufzählung noch: der große Plasma-Bildschirm. Denn der verbraucht, eine Diagonale von etwa einem Meter vorausgesetzt, in einem Jahr etwa sechsmal soviel Strom wie ein moderner Kühlschrank.

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