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Den richtigen Stromanbieter finden

07/2011 · In Deutschland herrscht mittlerweile ein reger Wettbewerb auf dem Markt der Stromanbieter. Bei der Auswahl des passenden Anbieters kommt es nicht mehr allein auf den Preis an. Heute spielen noch weitere Faktoren mit in die Entscheidungsfindung ein.

In Deutschland herrscht mittlerweile ein reger Wettbewerb auf dem Markt der Stromanbieter. Bei der Auswahl des passenden Anbieters kommt es nicht mehr allein auf den Preis an. Heute spielen noch weitere Faktoren mit in die Entscheidungsfindung ein. Vielen Verbrauchern ist auch die Herkunft des Stroms wichtig und ob der jeweilige Stromkonzern regenerative Energien unterstützt.

Der Strompreisvergleich

Ein Strompreisvergleich kann relativ leicht im Internet angestellt werden. Überall werden mittlerweile sogenannte Stromrechner angeboten, bei denen man nur noch einige, wenige Daten (zuvörderst den Stromverbrauch und die Postleitzahl) in eine Matrix eintragen muss und sofort eine Übersicht der Stromanbieter, unter der Berücksichtigung der persönlichen Angaben, vorgelegt bekommt.
Dort den passenden Anbieter zu finden, ist dann kein Hexenwerk mehr. Hat man für den eigenen Haushalt den günstigsten Anbieter gefunden und erfüllt dieser auch noch die persönlichen Präferenzen, steht einem Wechsel eigentlich nichts mehr im Wege.

Der Wechsel

Durch einen Anbieterwechsel kann ein Haushalt mit mehreren Bewohnern leicht mal ein paar hundert Euro einsparen. Selbst die Abmeldung beim bisherigen Anbieter wird ganz unbürokratisch vom neuen Anbieter übernommen. Viele Kunden haben jedoch Angst, dass es bei einem Wechsel zu einem kurzzeitigen Stromausfall kommen könnte oder dass der neue Anbieter womöglich einen schlechteren Service bietet. Diese Befürchtungen sind aber völlig unbegründet.
Gesetzlich ist jeder Stromanbieter nämlich dazu verpflichtet, eine ununterbrochene Stromversorgung zu gewährleisten. Zudem ist jeder Abnehmer an sein regionales Netz angeschlossen und es ist eher unwahrscheinlich, dass der Strom partiell für einen Haushalt ausfällt oder abgestellt wird. Und sollte es, wider Erwarten, doch einmal zu Problemen mit dem Stromanbieter kommen, greift die sogenannte Notstromversorgungsphase. Geht der neue Versorger zum Beispiel pleite, so wird der Kunde auch ohne Anbieter mit Strom versorgt, bis ein erneuter Wechsel vollzogen wurde. Einziger Nachteil dieser, im Energiewirtschaftsgesetz festgelegten, Regelung ist: Die Preise für den Notstrom können mitunter etwas teurer ausfallen als bei dem Privatanbieter.

 

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Ökostrom

Die meisten Stromrechner bieten mittlerweile an, gezielt und ausschließlich nach Anbietern von Ökostrom zu suchen oder es erscheint bei der Auflistung der regionalen Stromanbieter ein kleines Blatt oder ein sonstiges Erkennungszeichen neben dem Firmennamen. Doch was genau bedeutet eigentlich Ökostrom?
Regenerative Energiequellen, wie zum Beispiel Wind- und Wasserkraft, erzeugen den "grünen" Strom, doch hat man den Ökostrom geordert, kommt dieser nicht sofort aus der heimischen Steckdose. Der Stromabnehmer bekommt genau denselben Strommix, den er auch vorher schon bezogen hat, aber der Anbieter verpflichtet sich, so viel Ökostrom in sein Netz einzuspeisen, wie seine Kunden bestellt haben. Einen Qualitätsunterschied bei Strom gibt es übrigens nicht. Physikalisch bleibt der nämlich immer gleich und kommt aus demselben "Stromsee".

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