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Top- oder Frontlader: Welcher Waschmaschinen- Typ sind Sie? |
11.03.2010
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Waschmaschinen werden grundsätzlich in Frontlader und Toplader unterteilt. Frontlader werden von vorne bedient, Toplader von oben. Beide Bautypen haben Vor- und Nachteile, die vor dem Kauf einer neuen Waschmaschine bedacht sein wollen.
Frontlader (auch Frontloader)
Frontlader sind unschwer an der frontalen Ladeluke, dem Bullauge, zu erkennen, über das sie be- und entladen werden. Auch die Waschmittelschublade und die Bedienelemente befinden sich an der Frontseite der Maschine. Das hat den Vorteil, dass die Waschmaschine in eine bestehende Küchenzeile integriert bzw. unter einer Arbeitsplatte aufgestellt werden kann. Alternativ kann die Oberseite der Waschmaschine auch als Stellplatz für einen Wäschetrockner genutzt werden.
Generell fallen Frontlader größer aus als Toplader. Frontlader messen in der Breite 60 cm, Toplader nur um die 40 cm. Dafür bieten Frontlader meist aber auch die größere Waschtrommel und damit mehr Fassungsvermögen. Sie eignen sich daher eher für einen Familienhaushalt als Toplader. Während ein Toplader um die 5 kg Trockenwäsche fassen kann, sind es bei Frontladern nicht selten 6 bis 7 kg. Es gibt auch so genannte Jumbolader mit bis zu 10 kg Fassungsvermögen.
Toplader (auch Toploader)
Wer eine Waschmaschine platzsparend unterbringen muss, zum Beispiel in einem kleineren Badezimmer, entscheidet sich für einen Toplader. Aus der geringeren Gerätebreite ergibt sich folglich auch ein kleineres Fassungsvermögen. Singles und Paare kommen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5 kg Trockenwäsche aber gut aus.
Ein Toplader wird von oben beladen, indem der Deckel der Waschmaschine geöffnet und die Wäsche bequem in die Trommel fallen gelassen wird. Auch die Einfüllöffnung für das Waschmittel und die Bedienelemente befinden sich auf der Oberseite des Gerätes.
Für kleinere Personen könnte sich das Entnehmen der Wäsche als problematisch erweisen, vor allem wenn kleine Wäschestücke tief unten in der Trommel liegen.
Weiterführender Link: Waschmaschinen im Test |
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Media Markt/ Saturn: Eigenmarke für weiße Ware |
18.02.2010
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Die zum Metro-Konzern gehörende Media-Saturn-Gruppe plant den Aufbau einer Eigenmarke für weiße und braune Ware. Unter der Eigenmarke sollen Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke sowie Produkte der Unterhaltungselektronik europaweit über die Elektromärkte Media Markt und Saturn vertrieben werden. Noch ist nicht bekannt, wer die Geräte für die Media-Saturn-Gruppe produzieren soll. So gut wie sicher ist hingegen, dass die Eigenmarke noch im Laufe des Jahres an den Start gehen wird, möglicherweise schon im ersten Halbjahr 2010.
Ursprünglich wollte die Media-Saturn-Gruppe die Marke Privileg vom insolventen Versandhaus Quelle übernehmen. Daraus wurde jedoch nichts. Der Metro-Konzern konnte sich nicht mit Versandhändler Otto, der Anfang November letzten Jahres die Rechte an der Marke Privileg erworben hatte, einigen. |
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Miele Hybrid: Staubsaugen mit und ohne Kabel |
04.02.2010
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Akkubetriebene Handstaubsauger gibt es schon länger. Aber grenzenlose Mobilität hin oder her, mit der Saugleistung eines üblichen Bodenstaubsaugers kann solch ein kleines Gerät nicht mithalten. Deshalb hat Miele den Hybrid-Bodenstaubsauger entwickelt, der mit und ohne Kabel funktioniert.
Der Miele Hybrid basiert auf dem Bodenstaubsauger-Modell S4 und kann sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb benutzt werden. Praktisch, oder? Fernab von jeder Steckdose kann mit dem Gerät mühelos das Auto oder das Treppenhaus gereinigt werden. Ist der Lithium-Ionen-Akku leer, wird der Staubsauger einfach wieder mit der Steckdose verbunden und schon lädt sich der Akku auf. Ein externes Ladegerät wird nicht benötigt.
Allerdings sind auch dem Miele Hybrid Staubsauger Grenzen gesetzt. Während im Netzbetrieb mit 1800 Watt gesaugt wird, sind im Akkubetrieb nur maximal 600 Watt möglich (das ist aber immer noch beträchtlich mehr Power als ein Handstaubsauger zu bieten hat). Außerdem beträgt die Nutzungsdauer im Akkubetrieb maximal 20 Minuten. Die kabellose Verwendung des Miele Hybrid Staubsaugers empfiehlt sich also eher für die schnelle Reinigung zwischendurch.
Übrigens wirbt Miele aktuell mit einer Geld-zurück-Garantie. Der Hybrid-Staubsauger kann 50 Tage lang auf die Probe gestellt werden. Überzeugt das Gerät nicht, nimmt Miele es zurück. Die Geld-zurück-Aktion läuft noch bis zum 28. Februar 2010 (letztes Kaufdatum). Weitere Infos unter: www.miele.de |
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Panasonic Waschmaschinen: Zufrieden oder Geld zurück |
11.01.2010
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Wer im Aktionszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2010 eine Waschmaschine von Panasonic erwirbt, hergehört: Sollten Sie mit der Waschmaschine nicht zufrieden sein, können Sie diese bis zu vier Wochen nach dem Kaufdatum zurückgeben. Ein Anruf bei Panasonic genügt, und das Unternehmen lässt das Gerät bei Ihnen zu Hause abholen. Natürlich wird Ihnen in diesem Fall der Kaufpreis in voller Höhe zurückerstattet.
Das Rückgaberecht gilt für folgende in Deutschland gekauften Waschmaschinen von Panasonic:
NA-16VX1
NA-16VG1
NA-14VA1
NA-168VX2
NA-168VG2
NA-148VA2
NA-147VB2
Nähere Informationen gibt es auf der Panasonic-Webseite. |
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Tee trinken ist gesund |
08.01.2010
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…nicht nur in den kalten Wintermonaten. Das aromatische Getränk enthält gesunde Inhaltsstoffe und versorgt den Körper mit ausreichend Flüssigkeit. Insbesondere die wohltuende und heilende Wirkung von Kräutertee ist seit jeher bekannt. Fenchel, Kamille, Pfefferminz – in unserer kleinen Übersicht zu den beliebtesten Kräutertees ist nachzulesen, welch heilende Wirkung welchem Tee zugeschrieben wird.
Fencheltee
Fencheltee ist nicht nur ein beliebtes Hausmittel bei Husten und Erkältungskrankheiten. Er hilft auch bei Krämpfen, Übelkeit und Bauchschmerzen.
Hagebuttentee
Die Hagebutte ist eine echte Vitaminbombe, sie ist vor allem reich an Vitamin C. Hagebuttentee ist gut zur Vorbeugung gegen Erkältung und stärkt die Abwehrkräfte.
Kamillentee
Kamillentee wird für seine entzündungshemmende, krampflösende und beruhigende Wirkung geschätzt. Er findet vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Entzündungen im Hals- und Nasenbereich Verwendung.
Matetee
Der aus Blättern des Matestrauches hergestellte Tee enthält Koffein und wird deshalb gern anstelle von Kaffee getrunken. Wegen seiner stoffwechselaktivierenden Wirkung wird er außerdem bei Diäten und Fastenkuren empfohlen.
Melissentee
Wer unter stressbedingten Kopfschmerzen leidet, sollte zu Melissentee greifen. Die ätherischen Öle der Melisse haben eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Auch bei nervlich bedingten Herzbeschwerden und Schlafstörungen kann Melissentee helfen.
Pfefferminztee
Pfefferminztee zählt zu den beliebtesten Teesorten der Deutschen. Er ist Bestandteil vieler Heiltees, die Krämpfe, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Übelkeit lindern.
Bildnachweis: © LianeM - Fotolia.com |
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Richtiges Heizen spart Geld |
08.01.2010
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Angesichts steigender Energiepreise ist richtiges Heizen zur kalten Jahreszeit unabdingbar. Falsches Heiz- und Lüftungsverhalten treibt die Kosten unnötig in die Höhe – und fördert zudem Schimmelbildung in der Wohnung. Hier ein paar Tipps zum richtigen Heizen und Lüften.
1. Gleichmäßiges Heizen
Wer meint die Heizkosten senken zu können, indem er das Wohnzimmer nachts und tagsüber auskühlen lässt und nur abends für ein paar Stunden aufheizt, liegt falsch. Wohnräume nur "nach Bedarf" zu heizen sorgt für deutlich höhere Kosten. Warum? Ganz einfach, zu einer wohligen Temperatur in den eigenen vier Wänden trägt auch die Strahlungswärme der Wände und Möbel bei. Gleichmäßiges Heizen auf niedriger Stufe sorgt dafür, dass Wände und Möbel nicht an Temperatur verlieren und die Wärme länger gespeichert wird. Auch bei Abwesenheit sollte die Heizung im Winter nie ganz abgestellt werden. Ausgekühlte Wände bringen die im Raum befindliche Luftfeuchtigkeit zum Kondensieren und so wird Schimmelbildung begünstigt. Das Halten einer konstanten Durchschnittstemperatur in den Wohnräumen ist also nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Gesundheit empfehlenswert.
2. Regelmäßiges Stoßlüften
Auch in der kalten Jahreszeit ist es unbedingt notwendig, die Wohnräume regelmäßig zu lüften. Hierbei lautet das Motto: Stoßlüften statt Dauerlüften! Bei jedem Wetter, auch bei Regen, sollten die Heizkörper kurz abgestellt und die Fenster für ein paar Minuten weit aufgerissen werden. Möglichst zwei- bis dreimal täglich. Die Wandflächen im Raum verlieren durch das Stoßlüften nur wenig Wärme. Anders verhält es sich beim Dauerlüften durch Fenster in Kippstellung. Spaltlüftung führt aber nicht nur zu unsinnigen Energieverlusten. Durch starkes Auskühlen entsteht im Raum Kondensfeuchte und damit auch die Gefahr von Schimmelbildung.
Beim Kochen, Baden und Duschen steigt die Raumluftfeuchtigkeit stark an, die Fenster beschlagen. Es sollte möglichst sofort gelüftet werden.
3. Türen schließen, Heizkörper nicht abdecken
Achten Sie darauf, alle Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen zu halten, damit die Wärme beispielsweise nicht durch die offene Wohnzimmertür in den Flur entweicht. Außerdem sollte der Heizkörper nicht durch Vorhänge oder ähnliches abgedeckt oder hinter dem Sofa versteckt werden, sodass die Wärme ungehindert an den Raum abgegeben werden kann.
Weitere Infos zu: Änderungen beim Wohngeld 2009
Bildnachweis: © jeremias münch - Fotolia.com
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Interaktive Tapete steuert den Haushalt |
04.11.2009
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Omas Blümchentapete hat ausgedient. Wissenschaftler am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology haben eine interaktive, berührungssensitive Tapete entwickelt, über die Licht, Heizung und elektronische Geräte wie z.B. eine Stereoanlage gesteuert werden können. Sie haben richtig gelesen: Beim Anfassen der sogenannten Living Wall geht das Licht an oder die Heizung wird eingeschaltet.
Wie das funktioniert? Die interaktive Tapete besteht aus mehreren Papierlagen, zwischen denen sich eine dünne Stahlfolie befindet. Durch Anstriche mit leitfähiger Farbe werden Schaltkreise gebildet, in die Leuchtdioden, Helligkeits- und Temperaturfühler oder berührungsempfindliche Sensoren eingebunden werden. Da das Ganze in Form von Blumen- und Rankenmustern aufgetragen wird, ist die interaktive Tapete zudem auch ganz hübsch anzusehen. Vor Stromschlägen muss man sich übrigens nicht fürchten, wenn man mit der Hand über die Wand streicht, versichern die Forscher.
Bis man seine eigenen vier Wände mit der Living Wall tapezieren kann, werden allerdings noch ein paar Jahre verstreichen. Noch ist die interaktive Tapete nicht reif für die Massenproduktion. Über den Fortschritt der Entwicklung kann man sich auf der Projektseite zur Living Wall informieren.
Bildnachweis: © Thijsone - Fotolia.com |
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Mit dem Wasserkocher Energie sparen |
13.10.2009
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Tatsächlich, mit dem kleinen Küchenhelfer lässt sich Energie sparen! Denn mit einem Wasserkocher bringt man Wasser wesentlich schneller zum Kochen als in einem Topf auf der Herdplatte. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Strom und Geld. Zudem schaltet sich das Gerät automatisch ab, sobald das Wasser aufgekocht ist.
Der Einsatz eines Wasserkochers lohnt sich daher nicht nur beim Zubereiten von Kaffee- oder Teewasser. Auch Kartoffel-, Reis- und Nudelwasser kann man beispielsweise schnell im Wasserkocher erhitzen, bevor man es in den Kochtopf füllt.
Übrigens benötigen verkalkte Wasserkocher länger, um Wasser zum Kochen zu bringen. Deshalb sollte man seinen Wasserkocher regelmäßig reinigen. Statt eines teuren Entkalkers aus der Drogerie kann man hierfür auch handelsüblichen Essig verwenden. Der ist billiger und umweltfreundlicher, wenn auch geruchsintensiver. Zum Entkalken einfach Wasser sowie ein paar kräftige Spritzer Essig in den Wasserkocher füllen, das Gemisch aufkochen und anschließend einige Minuten einwirken lassen. Damit der Tee hinterher nicht nach Essig schmeckt, noch ein- bis zweimal klares Wasser im Wasserkocher durchlaufen lassen.
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Die richtige Lagerung von Obst und Gemüse |
08.10.2009
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Wer sich gesund und ausgewogen ernähren will, kommt an Obst und Gemüse nicht vorbei. Ernährungswissenschaftler empfehlen, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Doch durch eine falsche Lagerung verlieren Obst- und Gemüsesorten viele Vitamine und verderben bereits nach kurzer Zeit. Welches Obst gehört in den Kühlschrank? Welches Gemüse bleibt im Keller möglichst lange frisch und knackig? Hier ein paar Tipps zur richtigen Lagerung.
Obst und Gemüse, das in den Kühlschrank gehört
Blattgemüse, Blumenkohl, Broccoli, Karotten, Kohlgemüse, Radieschen, Sellerie und Spargel lagert man am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. Zu den Obstsorten, die vorzugsweise im Kühlschrank aufbewahrt werden sollten, zählen Feigen, Kirschen, Kiwis, Pflaumen, Pfirsiche und Beerenobst wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und natürlich auch Weintrauben.
Obst und Gemüse, das nicht in den Kühlschrank gehört
Einige Gemüse- und Obstsorten halten sich dagegen länger, wenn sie außerhalb des Kühlschranks – am besten an einem schattigen bis dunklen Ort wie z.B. in einem Keller oder einer Speisekammer – gelagert werden. Dazu gehören Ananas, Avocados, Auberginen, Bananen, Gurken, Mangos, Kartoffeln, Kürbis, Paprika, Tomaten, Zitrusfrüchte (Mandarinen, Orangen, Pampelmusen), Zucchini und Zwiebeln.
Äpfel und Tomaten separat lagern
Äpfel und Tomaten sollten getrennt von anderen Obst- und Gemüsesorten aufbewahrt werden. Sie verströmen vermehrt das Reifegas Ethylen, das empfindliches Obst und Gemüse schneller reifen und verderben lässt.
Bildnachweis: © Hanna Chen - Fotolia.com |
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Was tun bei Mückenstichen? |
29.07.2009
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Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen laden zum Sonnenbaden und Grillen ein. Doch meist dauert es nicht lange und ein unangenehmer Juckreiz macht sich auf der Haut bemerkbar. Mücken sind im Sommer eine echte Plage. Angeblich kann man unliebsamen Mückenstichen vorbeugen, indem man sich mit Lavendel-, Nelken- oder Zitronenöl einreibt. Aber das ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Auch mag sich nicht jede Mücke dadurch abschrecken lassen. Was also tun, wenn es plötzlich juckt? Wie so oft finden sich vor allem in der Küche allerlei Hausmittelchen gegen Mückenstiche.
Ein Mückenstich an sich ist nicht schmerzhaft, erst der kurze Zeit nach dem Stich eintretende Juckreiz wird als unangenehm empfunden. Verantwortlich dafür sind Proteine, welche Stechmücken mit ihrem Speichel übertragen. Da das eiweißhaltige Speichelsekret für unseren Körper einen Fremdstoff darstellt, wehrt er sich dagegen, indem er das am Immunsystem beteiligte Gewebshormon Histamin ausschüttet. Es lässt das Gewebe rund um die Einstichstelle anschwellen und löst den Juckreiz aus. Übrigens stechen nur die weiblichen Tiere zu, da sie für die Produktion ihrer Eier Blut benötigen.
Aber was lindert nun den lästigen Juckreiz?
Zwiebelsaft, Zitronensaft und Essig
Es mag zwar kurz etwas brennen, aber es hilft, die juckende Stelle mit einer aufgeschnittenen Zwiebel einzureiben. Auch handelsüblicher Essig oder der Saft einer Zitrone können den Juckreiz lindern.
Kühlen, oder doch nicht?
Kühlen wird oft als wohltuend bei plötzlich auftretendem Juckreiz empfunden. Es mag also helfen, den frischen Mückenstich einfach mit einem Eiswürfel einzureiben. Alternativ kann man es mit einem kalten Quarkwickel versuchen.
Aber auch Hitze soll helfen, da bei Temperaturen ab 45 °C die im Mückenspeichel enthaltenen Proteine gerinnen. Wer gerade keine heiße Tasse Kaffee oder Tee zur Hand hat, die man für etwa eine Minute an die juckende Stelle halten soll, kann auch auf einen mit heißem Wasser getränkten Wattebausch zurückgreifen.
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So halten sich Blumen in der Vase länger |
22.07.2009
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Ob zum Geburtstag, zum Valentinstag oder als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch – ein schöner Strauß Blumen zaubert immer ein Lächeln auf das Gesicht der beschenkten Person. Schade nur, wenn die Blütenpracht schon nach wenigen Tagen die Köpfe hängen lässt. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die Blühdauer von Schnittblumen deutlich verlängern.
Zucker, Essig und Zitronensaft
Die Blühdauer von Schnittblumen kann tatsächlich erhöht werden, indem man eine kleine Prise Zucker in das Blumenwasser streut. Der Zucker fungiert als Pflanzennährstoff, allerdings nur, wenn er in klitzekleinen Mengen beigegeben wird. Durch zu viel Zucker erleiden die Blumen zwar keinen "Zuckerschock", allerdings wird so das Bakterienwachstum im Wasser gefördert – mit dem Ergebnis, dass die Blumen noch schneller faulen.
Zusätzlich kann man dem Blumenwasser einen Schuss Essig- oder Zitronensaft beifügen. Das neutralisiert nicht nur den Kalkgehalt des Wassers. Auch die Fäulnisbildung wird dadurch unterbunden.
Kopfschmerztabletten
Kopfschmerztabletten können im Blumenwasser wahre Wunder bewirken. Der in Aspirin und anderen Kopfschmerztabletten enthaltene Wirkstoff kann nicht nur die Blühdauer verlängern, er kann sogar verwelkte Blumen kurzzeitig wiederbeleben.
Kupfermünze und Kupfervase
Ein Glückspfennig ist auch in der Blumenvase gut aufgehoben. Das in einer Pfenning- oder Centmünze enthaltene Kupfer wirkt antibakteriell. Das Blumenwasser wird nicht so schnell faulig und die Blumen bleiben länger frisch. Alternativ kann man die schöne Blütenpracht auch einfach in ein Kupfer- oder Messinggefäß stellen.
Wasser täglich wechseln
Fäulnisbakterien und Keime vermehren sich in stehendem Wasser. Darum hilft es also auch, wenn man die Blumen einfach alle ein bis zwei Tage in frisches Wasser stellt. Entgegen der landläufigen Meinung sollte das Wasser nicht eiskalt, sondern handwarm sein.
Natürlich kann man auch auf ein Frischhaltemittel oder eine spezielle Nährlösung aus dem Blumenladen zurückgreifen, um die Blumenpracht länger frisch zu halten. Aber mit Omas altbewährten Tricks klappt es schließlich genauso gut.
Bildnachweis: @ AndreasF. – Photocase.com |
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Schokoladengenuss ohne Reue |
16.07.2009
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Über diese Nachricht werden sich vor allem Naschkatzen freuen: Der Züricher Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat eine kalorienarme Schokolade entwickelt. "Vulcano" heißt die revolutionäre süße Versuchung aus der Schweiz, die bis zu 90% weniger Kalorien haben soll. Allerdings sei sie nicht so cremig wie übliche Milchschokolade, sondern "herzhaft krokant".
Übrigens ist die neue Schokolade auch etwas für heiße Sommertage. Sie schmilzt erst bei einer Temperatur von 55°C – oder im Mund, wie der Schweizer Schokoladenproduzent verspricht.
In zwei Jahren soll die Schokolade, die nicht dick macht, auf den Markt kommen.
Bildnachweis: @ farfalla – Photocase.com |
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Fleck weg! |
14.07.2009
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Viele Flecken können ohne Chemie entfernt werden. Wie sooft sind nur ein paar Hausmittel und schnelles Handeln gefragt. Wir haben in Großmutters Trickkiste gewühlt und verraten Ihnen in unserem ersten Teil zum Thema Fleckenentfernung, wie z.B. Rotwein-, Gras- und Fettflecken mit ein paar einfachen Tricks beseitigt werden können.
Blutflecken
Es bedarf nur einer kleinen Unaufmerksamkeit beim Gemüseschnippeln und schon ist es passiert. Auf dem Lieblingsshirt ist plötzlich ein unschöner Blutfleck. Nun heißt es so schnell wie möglich handeln, damit das Lieblingsshirt nicht als Putzlappen enden muss. Das Kleidungsstück sollte sofort in kaltem Wasser eingeweicht werden. Auf keinen Fall warmes Wasser verwenden – darin gerinnt das im Blut enthaltene Eiweiß und verbindet sich mit dem Textilgewebe. Nach dem Einweichen etwaige Restspuren mit einem in Feinwaschmittellösung getränkten Tuch austupfen.
Auch Rasierschaum wird nachgesagt, Blutflecken wie von Zauberhand verschwinden zu lassen. Einfach die betroffene Stelle auf dem Kleidungsstück einsprühen, eine Viertelstunde einwirken lassen und anschließend mit einem angefeuchteten Tuch abtupfen.
Eingetrocknete Blutflecke sind schwieriger herauszukriegen. Hierbei hilft zum Beispiel verdünnter Salmiakgeist (aus der Apotheke).
Fett- und Ölflecken
Sie gelten als besonders hartnäckig, aber auch Fett- und Ölflecken können mit einfachen Tricks beseitigt werden. Bei weniger empfindlichen Textilien kann man den Flecken mit Gallseife oder Geschirrspülmittel an den Kragen rücken; anschließend bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen.
Bei sensiblen Textilien wie zum Beispiel gestrickter Kleidung kann auf Mineralwasser zurückgegriffen werden, solange der Fleck noch nicht eingetrocknet ist. Den Fettfleck einfach mit etwas Mineralwasser beträufeln, anschließend die Stelle mit einem saugfähigen Tuch abtupfen. Wie bei jeder Fleckenbehandlung gilt auch hier, den Fleck nicht rabiat abreiben zu versuchen, sondern vorsichtig abzutupfen. Beim Reiben gelangt der Fleck nur noch tiefer ins Gewebe.
Ebenso wie Wachsflecken lassen sich aber auch Fettflecken bekämpfen, indem man unter und über die zu behandelnde Stelle ein Blatt Löschpapier legt, um dann den Fleck bei mittlerer Temperatur einfach heraus zu bügeln. Bei einem Fettfleck sollte das Bügeleisen vor dem Bügeln mit etwas Waschbenzin angefeuchtet werden.
Andere schwören auf die Fleckenbehandlung mit Kartoffelmehl. Hierzu den Fettfleck mit etwas Mehl bestreuen. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann der Fleck mit einer weichen Bürste einfach ausgebürstet werden. Alternativ kann der Fleck auch mit einer trockenen Kartoffelschale vorsichtig ausgerieben werden. Die Kartoffelmehl- bzw. Kartoffelschalenmethode empfiehlt sich allerdings nur bei sehr robusten Textilien oder Teppichen.
Ein weiterer Trick zur Beseitigung von Fett- und Ölflecken: Die betroffene Stelle mit etwas Butter bzw. Margarine einreiben, kurz einwirken lassen und das Textil anschließend wie gewohnt waschen.
Grasflecken
Wer Kinder hat, musste sich garantiert auch schon über Grasflecken ärgern. Aber statt Geld für einen teuren Spezialfleckenentferner aus der Drogerie auszugeben, langt auch hier der Griff zu einem einfachen Hausmittel. Wie Fettflecken lassen sich auch Grasflecken durch die Vorbehandlung mit Spülmittel oder Gallseife beseitigen.
Gleichfalls soll Haarspray bei Grasflecken wahre Wunder bewirken. Hierfür etwas Haarspray auf die Flecken sprühen, trocknen lassen und die Kleidung anschließend ganz normal in die Waschmaschine geben. Die Haarspray-Methode soll übrigens auch bei Kugelschreiberflecken wirken.
Sind die Grasflecken noch ganz frisch, hilft vielleicht schon eine Buttermilchkur. Nachdem das betroffene Kleidungsstück in Buttermilch eingeweicht wurde, lassen sich die Grasflecken mit einer weichen Bürste ausbürsten.
Rotweinflecken
Wie andere Flecken lässt sich auch der gefürchtete Rotweinfleck am besten bekämpfen, solange er noch frisch ist. Bekanntermaßen sollte umgehend Speisesalz auf den Fleck gestreut werden. Das Salz saugt den Rotwein nicht nur zu einem großen Teil auf, es hellt den Fleck zudem auf. Ganz lässt sich der Fleck durch diese Methode aber nicht aus dem Gewebe oder Teppich entfernen. Unter bestimmten Lichtverhältnissen wird die betroffene Stelle immer einen Hauch dunkler erscheinen. Wichtig ist es, das Salz auf dem Rotweinfleck trocknen zu lassen, bevor es abgeschüttelt oder vorsichtig ausgebürstet wird.
Wer Weißwein oder Sekt zur Hand hat, kann es auch hiermit versuchen: Etwas Sekt bzw. Weißwein auf den Rotweinfleck geben, einwirken lassen und anschließend auf die gewohnte Art waschen. Hier und da ist außerdem von der erfolgreichen Rotweinfleckenentfernung mit klarem Glasreiniger zu lesen.
Bei empfindlichen Materialen sollte man die Fleckenentfernung lieber mit Milch angehen, aber auch hier ist Schnelligkeit gefragt. Das Kleidungsstück mit dem frischen Rotweinfleck in heißer Milch einweichen und anschließend mit warmen Seifenwasser auswaschen oder mit einem Feinwaschmittel in die Waschmaschine geben.
Bildnachweis: @ kallejipp – Photocase.com |
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Was hilft gegen Obstfliegen? |
22.06.2009
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Insbesondere in den warmen Sommermonaten werden Deutschlands Küchen vermehrt von Obst- und Fruchtfliegen eingenommen. Im Handel gibt es daher allerlei spezielle Fliegenfallen. Aber mit einfachen Hausmitteln kann man der Plage ebenso Herr werden.
Tipp 1: Einfach ein Glas halbvoll mit Wasser füllen und einen Schluck Apfelessig sowie zwei Tropfen Spülmittel hinzugeben. Anstelle von Apfelessig kann auch ein anderer Essig zusammen mit Apfelsaft verwendet werden. Das Gemisch gut umrühren. Der Apfelessiggeruch lockt die Fliegen in die Falle: Dank Spülmittel können sich die lästigen, kleinen Biester nicht mehr auf der Wasseroberfläche halten und ertrinken.
Tipp 2: Ein weiteres Hausmittel gegen Frucht- und Obstfliegen ist ebenso fix hergestellt. Hierfür eine Zitrone teilen und die beiden Hälften mit ganzen Nelken spicken. Dieser Fliegenkiller ist zugleich ein angenehmer Raumerfrischer.
Außerdem empfiehlt es sich im Sommer, Obst nur nach Bedarf zu kaufen und zeitnah zu essen oder es im Kühlschrank aufzubewahren. Genauso wenig sollten Saft und andere süße Flüssigkeiten offen herumstehen. Auch sollte man den Biomüll regelmäßig entsorgen.
Bildnachweis: © schiffner – Photocase.de |
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Küchenkräuter und Gewürze |
11.03.2009
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Sie verleihen dem Essen nicht nur einen besonderen Geschmack: frische Kräuter und aromatische Gewürze sind aus der gesunden Küche nicht wegzudenken. Nicht von ungefähr sind viele Küchenkräuter auch als Heilpflanzen bekannt. Aus der Hülle und Fülle gesunder Kräuter und Gewürze stellen wir einige Vertreter und ihre Verwendung vor.
Basilikum
Basilikum ist in der Mittelmeerküche, aber insbesondere in Italien, wegen seines angenehmen Aromas beliebt. Insalata Caprese – der italienische Vorspeisensalat aus Tomatenscheiben, Mozzarella und frischen Basilikumblättern, abgeschmeckt mit etwas Olivenöl – ist wohl die bekannteste Speise mit der Gewürzpflanze. Aber auch andere Salate, Tomatensaucen und Pestos (z.B. Pesto alla Genovese, Pesto Rosso) werden gerne mit Basilikum zubereitet. In der fernöstlichen Küche (z.B. in Thailand und Vietnam) wird Basilikum u.a. für Curries und Suppen verwendet; asiatischer Basilikum schmeckt allerdings anders als die bei uns vorwiegend erhältliche Mittelmeervariante. Frischer Basilikum verliert beim Kochen rasch an Würzkraft. Deshalb lieber nicht mitkochen, sondern über die schon fertige Speise streuen.
Dill
In Europa wird Dill meist zum Würzen von Fischgerichten, Saucen sowie Salaten und für Eingelegtes (z.B. saure Gurken) verwendet. Bei der Herstellung von Kräuteressig gilt Dill als unverzichtbar. In der baltischen Küche wird Dill in gehackter Form über verschiedenste Speisen, vor allem aber über gekochte Kartoffeln und Suppen, gestreut – hierzulande greift man üblicherweise auf Petersilie oder Schnittlauch zurück. Dillöl hilft übrigens bei Bauchschmerzen und Blähungen.
Kümmel
Kümmel wird vor allem in der nord- und osteuropäischen Küche verwendet. Oft wird fälschlicherweise auch auf die zentral- und südasiatische sowie die nordafrikanische Küche verwiesen; in den meisten Fällen ist aber davon auszugehen, dass dabei Kümmel mit Kreuzkümmel (Cumin) verwechselt wurde. Geschmacklich sind sich die beiden Gewürze überhaupt nicht ähnlich. Mit Kümmel werden u.a. Pellkartoffeln, Sauerkraut und gekochter Kohl gewürzt. Aber auch einige Brot- und Käsesorten enthalten Kümmel. In Norddeutschland und Skandinavien stellt man außerdem Schnaps aus dem Gewürz her, der nach dem Essen als Digestif getrunken wird.

Petersilie
Petersilie ist aus der deutschen Küche nicht wegzudenken. Vor allem Suppen, Salate, Gemüse, Eier- und Fischgerichte werden mit Petersilie zubereitet. Durch langes Kochen verliert die Pflanze ihr Aroma. Petersilie sollte daher, wenn überhaupt, nur kurz erhitzt werden. Wer von Frühjahrsmüdigkeit geplagt wird, aufgepasst: Der hohe Gehalt an Vitamin C wirkt belebend.
Oregano
Eine Pizza ohne Oregano – undenkbar! Aber auch Pastasaucen, Schmorgerichte, Chili con Carne und deftige Aufläufe sowie Erbsen- und Bohnensuppen setzen auf das appetitanregende und verdauungsfördernde Küchenkraut. Oregano unbedingt länger mitkochen, da es nur so sein volles Aroma entfalten kann. Trotzdem sollte es nur sparsam verwendet werden, damit am Ende die anderen Komponenten der Speise nicht durch den intensiven Geschmack des Küchenkrauts übertönt werden.
Rosmarin
Rosmarin findet vor allem in Italien und Südfrankreich Verwendung, ist inzwischen aber auch jenseits mediterraner Gefilde ein beliebtes Küchenkraut. Neben Fisch- und Fleischgerichten (z.B. Lamm, Geflügel) lassen sich beispielsweise auch in Olivenöl gebratene Kartoffeln sowie Zucchini, Tomaten und Auberginen durch Rosmarin verfeinern. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, die harten, ledrigen Blätter des Rosmarins zu zerkleinern, kann auch einfach einen ganzen Rosmarinzweig zugeben und ihn vor dem Servieren wieder entfernen. Rosmarin wird auch als vielseitige Heilpflanze geschätzt. In Apotheken ist zum Beispiel Rosmarinöl als Mittel gegen Kopfschmerzen oder rheumatische Schmerzen erhältlich. Außerdem vermag Rosmarin Herz und Kreislauf zu stärken.

Schnittlauch
Im Supermarkt ist Schnittlauch zwar auch tiefgefroren erhältlich, wird aber als Küchengewürz zumeist in der frisch geernteten und damit geschmacksintensiveren Form bevorzugt. In Mittel- und Nordeuropa streut man Schnittlauch gern auf Frischkäse und andere Brotaufstriche oder in die Suppe und Salate. Außerdem gehört Schnittlauch in den Kräuterquark wie das Salz in die Suppe und verleiht Saucen auf Basis von Ei oder Joghurt einen feinen Geschmack. Gesund ist er außerdem; Schnittlauch ist reich an Vitamin C.
Thymian
Wie Oregano oder Rosmarin ist auch Thymian den meisten aus der mediterranen Küche bekannt. Das Küchenkraut besitzt eine verdauungsfördernde Wirkung, weshalb es gern bei schweren, fettigen Speisen verwendet wird. Es passt gut zu Geflügel, Wild, Lamm und Schalentieren, aber auch Kartoffeln und Suppen verleiht Thymian eine besondere Note. Thymian kann mitgekocht werden, entwickelt bei hohen Temperaturen aber einen kräftigen Geschmack. Wer es milder mag, wartet mit dem Zugeben von Thymian bis kurz vor Ende der Garzeit.
Bildnachweis (v. o. n. u.): © rebvt - Fotolia.com; © Tomboy2290 - Fotolia.com; © Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com; © Tomboy2290 - Fotolia.com |
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Frühjahrsputz: Putzen macht glücklich! |
26.02.2009
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Wenn die Tage wieder länger werden, wird in vielen Wohnungen der Putzeimer aus der Ecke geholt und eifrig das Putztuch geschwungen. Der Frühjahrsputz steht an. Wer die große Putzaktion richtig angeht, wird am Ende nicht nur mit einer blitzeblanken Wohnung belohnt. Wie britische Wissenschaftler herausgefunden haben, werden beim Putzen Glückshormone ausgeschüttet. Zwanzig Minuten schweißtreibendes Schrubben pro Woche reichen aus, um Traurigkeit und Depressionen zu vertreiben. Also ran an die Putzlappen!
Hier noch ein paar nützliche Tipps für den Frühjahrsputz:
Tipp 1: Kalkflecken
Wer hartnäckige Kalkablagerungen in der Badewanne, am Duschkopf, im Waschbecken oder im Wasserkocher bekämpfen will, muss nicht zu einem teuren Kalkreiniger aus der Drogerie greifen. Altbewährte Hausmittel wie Zitronensäure oder Essig wirken nicht nur kalklösend, sie sind zudem biologisch abbaubar.
Tipp 2: Polstermöbel
Polstermöbel lassen sich prima mit einem in Essig getränkten Tuch reinigen. Essig bewirkt ein Auffrischen der Stofffarbe. Hierfür das Tuch einfach auf die gepolsterte Oberfläche legen und ein paar Minuten einwirken lassen. Anschließend mit der flachen Hand oder der Holzseite eines Handfegers auf das essiggetränkte Tuch klopfen, damit sich der Staub darin verfängt.
Tipp 3: Holzpflege
Eine Mischung aus Essig, Öl und einer Prise Salz bringt helles Holz zum Glänzen. Für dunkles Holz empfiehlt sich ein schaumiges Gemisch aus Öl und Rotwein. Nicht das Nachpolieren vergessen, am besten mit einem weichen Wolltuch.
Tipp 4: Wasserflecken auf Holz
Auch Wasserränder auf Holz lassen sich mit einem einfachen Hausmittel entfernen. Je ein Teelöffel Butter und Mayonnaise sowie etwas Zigaretten- oder Kaminasche auf den Wasserfleck auftragen, fünf Minuten einwirken lassen und schließlich nachpolieren.
Tipp 5: Heizkörper
In den Rillen von Heizkörpern sammelt sich gerne Staub an. Nun muss man sich aber nicht unnötig verrenken, um diese Rillen sauber zu bekommen. Einfach ein feuchtes Tuch unter die Heizung legen und den Haartrockner auf die Rillen in der Heizung richten, um den Staub auf das Tuch zu pusten.
Tipp 6: Fensterputzen
Kein Mikrofasertuch zur Hand? Kein Problem, alte Zeitungen eignen sich genauso gut, um Fenster und Spiegel streifenfrei zum Glänzen zu bringen.
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Hausmittel statt Medikamente: Tipps bei Erkältungen |
14.01.2009
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Die Nase läuft, der Hals kratzt – zur kalten Jahreszeit ist die Gefahr einer Erkältung besonders groß. Schon ein paar einfache Maßnahmen helfen, einer Erkältung vorzubeugen. Eine gesunde ausgewogene Ernährung stärkt die Abwehrkräfte genauso wie regelmäßiges Bewegen an der frischen Luft. Auch abwechselndes Duschen unter warmem und kaltem Wasser sowie regelmäßige Saunabesuche wirken belebend auf unser Immunsystem. Aber was tun, wenn es einen trotzdem erwischt? Wie wird man eine Erkältung schnell wieder los?
Tipp 1: Viel Trinken
Wer sich eine Erkältung eingefangen hat, sollte viel trinken. Ärzte empfehlen, zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Vor allem Tee aus Kamille, Salbei, Pfefferminze, Holunder- oder Lindenblüten sind dafür bekannt, den Heilungsprozess anzuregen. Regelmäßiges Trinken hilft zudem, die Schleimhäute feucht zu halten. Trocknen die Schleimhäute aus, können sich die unliebsamen Krankheitserreger leichter vermehren.
Tipp 2: Dampfbad
Schon die Oma wusste um die heilende Wirkung eines heißen Dampfbades. Das Inhalieren des heißen Dampfes hilft, Beschwerden der Atemwege zu lindern. Wir empfehlen anderthalb bis zwei Liter kochendes Wasser mit einer Handvoll Kamillenblüten, Salbei oder Thymian etwa fünfzehn Minuten ziehen zu lassen, bevor man den Kopf, bedeckt mit einem Handtuch, über die Schüssel mit dem heißen Dampf beugt.
Tipp 3: Hühnersuppe und Vitamine
Ein altbewährtes Hausrezept bei Erkältung ist die Hühnersuppe. Nach traditionellem Rezept gehören Huhn, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln oder Lauch, Sellerie und Petersilie in ein hausgemachtes Hühnersüppchen. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Das Suppenhuhn muss gut eine bis anderthalb Stunden in einem Topf mit Wasser garen. Das Wasser sollte möglichst das ganze Huhn bedecken. Nach der Hälfte der Garzeit Salz sowie in Würfel geschnittene Kartoffeln und zerkleinertes Gemüse hinzugeben. Sobald das Huhn gar ist, wird es aus dem Topf genommen, gehäutet und zerlegt. Die mundgerechten Fleischstücke zurück in die Brühe geben. Während das wohltuende Süppchen dann noch etwa ein Viertelstündchen auf dem Herd köchelt, kann es nach Gusto gewürzt werden. Für ein bisschen mehr Pep sorgt Chilipulver.
Daneben frisches Obst nicht vergessen! Vor allem Zitrusfrüchte wie Orangen, Clementinen oder Grapefruits helfen mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt das angeschlagene Immunsystem zu stärken.
Tipp 4: Ingwertrunk
Schneller zubereitet und nicht weniger wirksam als ein Hühnersüppchen ist ein Erkältungstrunk mit frischem Ingwer zur Stärkung der Abwehrkräfte. Hierfür einfach frisch geriebenen Ingwer mit dem Saft einer Zitrone in kochendes Wasser geben und ein paar Minuten ziehen lassen. Nicht zu lange, da der Ingwertrunk sonst zu scharf wird. Wer es süßer mag, kann den Erkältungstrunk mit etwas Honig und Zucker abschmecken.
Achtung: Falls die Beschwerden nach einer Woche nicht abklingen oder Fieber hinzukommt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
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Auf Nimmerwiedersehen, Glühbirne! |
15.12.2008
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Nach einem ähnlichen Beschluss in Australien und Neuseeland soll die klassische Glühbirne nun auch hierzulande aus den Haushalten verbannt werden. Um den Energieverbrauch und den Ausstoß von Treibhausgasen zu mindern, will die Europäische Union der Glühbirne den Garaus machen. Ab 2009 soll der Vertrieb von Glühbirnen in den Mitgliedsstaaten der EU schrittweise eingestellt werden. Durch das bevorstehende Vertriebsverbot sollen rund 23 Millionen Tonnen Treibhausgas pro Jahr eingespart werden können.
Künftig sollen energiesparende Lampen die Haushalte in Europa erleuchten. Energiesparlampen verbrauchen 65 bis 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Zudem haben sie eine längere Lebensdauer, was die höheren Anschaffungskosten rechtfertigt. Berechnungen der zuständigen EU-Behörde zufolge kann ein Haushalt die Stromkosten um 10 bis 15 Prozent senken und damit 50 Euro pro Jahr einsparen, wenn alle herkömmlichen Glühbirnen durch effizientere Energiesparlampen ersetzt würden.
Ab September 2009 sollen zunächst 100-Watt-Lampen aus dem Handel verschwinden. Ein Jahr später geht es dann den 75-Watt-Lampen an den Kragen, 2011 denen mit 60 Watt. 2012 sollen schließlich auch Glühbirnen mit über 25 Watt nicht mehr vertrieben werden. Weniger energieeffiziente Halogenlampen sollen ab 2016 ebenfalls nicht mehr in den Regalen des Handels zu finden sein.
Wer schon jetzt auf Energiesparlampen umsteigen und damit zum Energiesparen beitragen möchte, erfährt auf eTest-Wohnen.de, welche Lampen im Test für gut befunden wurden. Über diesen Link gelangen Sie zu den Testergebnissen.
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Letzte Handgriffe im Garten |
15.10.2008
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Allerspätestens wenn sich der erste Bodenfrost ankündigt, muss der Garten winterfest gemacht werden. Unter anderem müssen Bäume geschnitten und kälteempfindliche Pflanzen warm eingepackt werden. Ohne diese letzten Handgriffe im Garten würden viele Pflanzen den Winter nicht überstehen. Was im Herbst noch alles im Garten zu tun ist, verrät unsere Checkliste für einen winterfesten Garten.
Bäume und Gehölze
Im Gegensatz zu Koniferen und wintergrünen Laubgehölzen, die sich mit einem einfachen Formschnitt zufrieden geben, sollten Laubbäume und andere Gehölze zur kalten Jahreszeit einen Winterschnitt erhalten. Der Schnitt fördert das Wachstum, indem Platz für neue Triebe geschaffen wird.
Solange der Boden noch nicht gefroren ist, eignet sich diese Jahreszeit auch zum Pflanzen und Umsetzen von Bäumen. Eine Ausnahme bilden auch hier die Koniferen und Immergrünen, die schon im frühen Herbst oder aber erst im Frühjahr gepflanzt bzw. umgesetzt werden sollten.
Junge und empfindliche Bäume können dem Winterfrost nicht schutzlos ausgesetzt werden. Wurzeln sollten mit Tannenreisig abgedeckt, Stämme mit Sackleinen oder Schilfmatten umwickelt werden. Letzteres gilt nicht für immergrüne Bäume, die auch im Winter ausreichend Licht abbekommen müssen.
Rosen, Kübel- und Topfpflanzen
Im Herbst müssen Rosen zurückgeschnitten werden. Damit sie den Winter gut überstehen, sollte der Rosenstamm außerdem mit etwas Erde, Kompost oder Mulch angehäufelt werden. Die Anhäufung kann ruhig 20 bis 30 Zentimeter hoch sein, bei Zwergrosen reichen 10 Zentimeter.
Sollen Kübel- und Topfpflanzen den Winter über im Garten oder auf dem Balkon stehen bleiben, benötigen sie einen Wärmeschutz. Kübel und Töpfe sollten zu diesem Zweck mit einer Noppenfolie, Sackleinen oder Schilfmatten eingepackt werden. Für immergrüne Pflanzen gilt auch hier: nicht komplett einhüllen, damit den Pflanzen nicht das Licht weggenommen wird.
Besonders empfindliche Kübel- und Topfpflanzen möchten den Winter lieber drinnen verbringen, in einem kühlen, trockenen Raum wie z.B. in einem Keller oder im Treppenhaus. Regelmäßiges Lüften nicht vergessen, damit keine Schädlinge oder Pilzkrankheiten die Pflanzen befallen.
Rasen
Auch der Rasen darf in den kälteren Monaten des Jahres nicht vernachlässigt werden. Im Herbst sollte er regelmäßig von heruntergefallenen Laubblättern befreit werden, damit genug Licht auf das Gras fällt und das Mooswachstum eingegrenzt wird. Moos und abgestorbene Stellen müssen mit einem Fächerbesen oder Vertikutierer entfernt werden. Ist der Boden sehr hart, empfiehlt es sich außerdem den Rasen mit einem Aerifiziergerät zu lüften. Alternativ lässt sich der Boden auch lockern, indem man leicht mit einer Gartengabel Löcher in den Rasen sticht.
Gartenteich
Ein richtig angelegter Gartenteich muss nicht sonderlich auf den Winter vorbereitet werden. Herbstlaub sollte jedoch regelmäßig von der Wasseroberfläche entfernt werden. Geschieht dies nicht, sinkt es irgendwann nach unten auf den Teichboden. Dies hat zur Folge, dass sich nach und nach Stickstoff im Teich anreichert, was im folgenden Jahr in einem Algenbefall enden kann.
Fische können den Winter im Teich nur überstehen, wenn er auch ausreichend tief angelegt ist (wenigstens 80 bis 100 Zentimeter). Außerdem darf sich keine geschlossene Eisdecke bilden, da sonst der Sauerstoffgehalt drastisch sinken würde.
Gartengeräte und Wasseranschlüsse
Bevor man die Gartengeräte an einem trockenen Ort einlagert, sollten sie gründlich gereinigt werden. Geräteteile aus Metall sind optimal vor Rost geschützt, wenn man sie mit Multifunktionsöl eingerieben hat.
Auch nicht vergessen werden sollte, die Wasserleitungen für den Garten abzustellen. Sonst besteht die Gefahr, dass Wasser in den Wasserleitungen gefriert. Sind die Rohre schon etwas älter, können so schnell Risse entstehen.
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Wie räumt man den Kühlschrank richtig ein? |
15.09.2008
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Nicht alle wissen, dass in einem Kühlschrank unterschiedliche Temperaturen herrschen. Das hat seinen Grund, denn manche Lebensmittel müssen kühler gelagert werden als andere, um nicht an Frische zu verlieren oder gar zu verderben. Lebensmittel wahllos in den Kühlschrank zu räumen, ist also wenig sinnvoll. Ob Käse oder Wurst, Milch oder Obst – richtig in den Kühlschrank geräumt, ist alles länger haltbar.
Am wärmsten ist es in der Kühlschranktür, bedingt durch das Öffnen und Schließen des Kühlschranks, sowie im obersten Fach. Hier gehören Lebensmittel hin, die nur leicht gekühlt werden müssen. Das wären zum Beispiel Eier, Käse, Butter, Marmelade sowie Senf, Ketchup und andere Saucen. Auch gekochte Speisereste werden am besten ganz oben in den Kühlschrank geräumt.
Im mittleren Fach gut aufgehoben sind Milchprodukte wie Sahne, Joghurt und Quark. Auch die Milch sollte in der mittleren Kühlschrankebene Platz finden. Denn durch häufiges Öffnen kann es in der Kühlschranktür für die Milch zu warm sein.
Im untersten Fach, von den Gemüseschubfächern durch eine Glasplatte getrennt, ist es am kühlsten. Es empfiehlt sich deshalb für leicht verderbliche Lebensmittel wie Wurst, Fisch und Fleisch. Aber auch Obst und Gemüse kann hier frisch gehalten werden, wenn die dafür vorgesehenen Schubfächer voll sind. Gemüse, das nachreift (z.B. Tomaten oder Zucchini), hat im Kühlschrank übrigens nichts zu suchen. Auch Südfrüchte entwickeln ihr Aroma besser bei Zimmertemperaturen.
Tipp: Räumen Sie den Kühlschrank nicht zu voll. Kann die Luft im Kühlschrank nicht mehr richtig zirkulieren, werden die Lebensmittel nicht optimal gekühlt.
Weiterführender Link: Kühlschränke im Test
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